Technische Hilfeleistung 2017

 

27. Januar 2017

Bauunfall, Person aus großer Höhe abgestürzt, Baustelle am Unteranger
Ein Mann ist am Freitagmorgen von einem Gerüst gestürzt. Der Unfall ereignete sich um 10:30 Uhr an einer Baustelle am Unteranger in Lauingen. Nach Angaben der Kripo ist der Mann, Jahrgang 1965, vom ersten Stockwerk gestürzt. Er wurde schwer verletzt und ist mit dem Rettungshubschrauber ins Augsburger Klinikum gebracht worden. Weil der Unfallhergang noch unklar ist, hat die Kriminalpolizeit die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Donau Zeitung vom 28.01.2017

Durch die Feuerwehr Lauingen wurde der Verletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Zum Transport des Patienten in unwegsamen Gelände, von der Baustelle zum Rettungswagen, kam eine Schleifkorbtrage zum Einsatz. Auf einem nahegelegenen Schulsportplatz wurde der Landeplatz für den Rettungshubschrauber eingerichtet.
Die Freiwillige Feuerwehr Lauingen war mit 18 Personen und drei Fahrzeugen im Einsatz.

Übergabe des Verletzten an den Rettungsdienst
Verladen des Verletzten in den Rettungshubschrauber

19. August 2017

Pkw in Wasser, "Neue Donaubrücke", Lauingen
Die Szene, die den Beamten geschildert wird, ist dramatisch: Gegen 13:00 Uhr beobachten am Samstag Passanten, wie ein Auto an der Böschung neben der "Neuen Donaubrücke" vor Lauingen in die Donau fährt. Der Wagen versinkt sofort im Wasser.

Nachdem die Passanten die Polizei verständigt haben, beginnt eine für Lauingen beispiellose Bergeaktion. Die Einsatzleitstelle gibt einen Großalarm heraus. Nun rücken Feuerwehr, Rettungsdienst, Wasserwacht, die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), das Technische Hilfswerk (THW) und der ADAC an. Aus Roth wird ein Polizeihubschrauber angefordert. Der beginnt, die Donau großflächig um die Unglücksstelle herum abzufliegen. Der Einsatz einer Wärmebildkamera, bringt für die Suche im Wasser leider nichts, wie die Polizei mitteilt. Stattdessen suchen die Beamten nach Öl, das sich auf der Wasserfläche sammelt - das könnte auf ein Auto hindeuten. Auch der ADAC schickt einen Hubschrauber.

100 Einsatzkräfte vor Ort

Die Straßenmeisterei sperrt die südliche Entlastungsstraße für den Normalverkehr komplett ab. Im Minutentakt treffen nun Einsatzfahrzeuge an der "Neuen Donaubrücke" ein. Erst nur Einsatzkräfte aus der Umgebung, doch bald schon aus Wertingen, Thannhausen, Augsburg, Krumbach. Schnell füllt sich das Gelände: Nach einer guten Stunde sind über 100 Einsatzkräfte vor Ort.

Darunter auch Rettungstaucher der Wasserwacht, die mit Booten ins Wasser gebracht werden. In engmaschigem Raster beginnen die Helfer, das Gewässer abzusuchen.

Stefan Pallor von der Dillinger Polizei ist einer der Koordinatoren des Großeinsatzes, er spricht sich mit den einzelnen Einsatzleitern der Rettungskräfte ab. Die Strömung der Donau ist zwar nicht stark, "Probleme bereitet sie uns trotzdem", sagt er.

Taucher entdeckt das Auto

Fast Punkt 16:00 Uhr dann der Fund: einer der Taucher meldet, das Auto gesichtet zu haben. Es liegt auf dem Dach am Grund der Donau, rund 150 Meter entfernt von der Unglücksstelle. Nun geht alles sehr schnell. Die Taucher bringen nach wenigen Minuten die Fahrerin an Land, eine 75 Jahre alte Seniorin, die keine Lebenszeichen mehr zeigt. Die Versuche der bereitstehenden Rettungssanitäter, die Frau wiederzubeleben, bleiben erfolglos.

Einsatz der Rettungstaucher auf der Donau
Bergung des Fahrzeuges aus der Donau
Absicherung der Hubschrauberlandestelle

 
 
 

 

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